
Meine Projekte
Durch das
kreative Schreiben
Räume für Begegnung und Dialog öffnen. Das ist mein Anliegen – mein Grund zu sein. Und zugleich meine Art von Beitrag zu der Art von Welt, in der ich leben möchte. Schreiben bedeutet für mich, den Stift oder die Tastatur als Medium zu nutzen, um eine innere Welt auszudrücken. Als Gastgeberin für Geschichten sind meine
Begegnungsräume
Geschichten aller Art und
Schreibräume, online und in Präsenz in Aachen
, der Eifel und auf Mallorca. Geschichten haben Macht, sie können
Es wird Zeit für Geschichtenerzähler, denn beim Erzählen kommt das Beste in uns zum Vorschein. Hervorgeholt durch eine gute Frage, durch ein offenes Ohr, ein mitfühlendes Herz, durch volle Aufmerksamkeit. Wir werden erhört – können sprechen, schreiben und präsent sein. Wenn wir eine Geschichte erzählen, erschaffen wir eine Welt, in die wir andere einladen. Und wenn wir einer Geschichte zuhören, akzeptieren wir die Einladung in eine Erfahrungswelt, die nicht unsere ist.
Jeder möge sein eigener Geschichtsschreiber sein, dann wird er sorgfältiger und anspruchsvoller leben.
Berthold Brecht
Gastgeberin für Geschichten
Geschichten hören und erzählen
ist meine Leidenschaft. Deswegen bin ich letztes Jahr, 2025, losgezogen und habe Aachener und Aachenerinnen gefragt, über welche Ecken ihrer Heimatstadt sie uns etwas erzählen möchten. Herausgekommen sind die Aachener Geheimnisse im Bast-Verlag, fünfzig bildreiche Geheimnisse auch für die, die glauben, Aachen ziemlich gut zu kennen. In diesem Projekt durfte ich eine Vielzahl von
Interviews führen
und das ist etwas, was ich wirklich kann. Bereits 2021, mit dem Projekt „Starke(?) Frauen“ hatte ich Gelegenheit, mit 21 tollen Frauen und Männern über ein Thema zu sprechen, das mich bewegt hat. Ich liebe es, Themen und Fragen in echten Gesprächen tief auf den Grund zu gehen und an anderen Meinungen und mir völlig fremden Sichtweisen zu wachen. Daher ist es ein Geschenk für mich, dass ich in meinen Projekten schreibend meiner Leidenschaft folgen kann, zum Beispiel in der Mitarbeit bei evolve World, einer wachsenden Gemeinschaft des Forschens und der spirituellen Praxis. Spiritualität und
kontemplatives Schreiben
sind für mich eine tiefe Verbindung mit der lebendigen Wirklichkeit. Ich ziehe meine Kraft und meine Inspiration aus dieser Quelle – über Meditation, Stille und eine intensive Yogapraxis, aus der heraus vor einigen Jahren meine regelmäßige, freie Mitarbeit bei der auflagenstärksten Yogazeitschrift im DACH-Raum, der Yogaworld entstanden ist und die Co-Autorinnenschaft für das Buch „Lebenszeit – Yoga im jetzt“.
Folge der Freude ist daher ein Impuls, den ich gerne weitergeben möchte – tu es und du wirst schon sehen.
Wir-Räume halten und gestalten
Wenn Menschen sich aufeinander einlassen und ihre Verbundenheit akzeptieren, wenn sie in Präsenz und Hingabe einen gemeinsamen Raum gestalten und aus diesem Miteinander in Dialog gehen, dann öffnet sich ein Feld der gemeinsamen Gegenwärtigkeit. Das
gemeinsame Schreiben
ist eine geniale Möglichkeit, diesen urteilsfreien Raum zu öffnen. Jede und jeder schreibt zunächst aus der eigenen Perspektive, für sich. Gedanken, Erinnerungen, Bilder und Gefühle dürfen auftauchen, ohne dass sie sofort erklärt, bewertet oder verteidigt werden müssen. Im Schreiben kann alles da sein – das Unfertige ebenso wie das Widersprüchliche. Erst danach werden die Texte miteinander geteilt und im Zuhören passiert etwas Entscheidendes: Wir begegnen einem Menschen nicht mehr nur über seine bekannte Rolle sondern über seine Geschichte. Aus einem einzigen Impuls entstehen viele Geschichten und plötzlich kann sichtbar werden, was wir voneinander noch nicht wussten.
So habe ich das noch nie gesehen.
So habe ich dich noch nie gesehen.
So habe ich mich noch nie gesehen.
Diese Erfahrung bildet den Kern meines aktuellen Projekts „Schreiben verbindet – Wie Geschichten Gemeinschaften stärken und Zusammenarbeit neu möglich machen„. Es ist ein interaktives Dialogprojekt in Wohnprojekten, Teams und anderen Gemeinschaften – magst du dabei sein? Melde dich.